Schaltanlage Gruppenkläranlage Riol
Gruppenkläranlage Riol

Gruppenkläranlage Riol

 

 

Die Gruppenkläranlage Riol, erweitert von 30.000 EW auf jetzt 40.000 EW, liegt zwischen den Gemeinden Longuich und Riol auf der rechten Moselseite bei Flusskilometer 175.

Der eingezäunte Kläranlagenbereich, einschließlich Hochwasserdamm, hat eine Größe von ca. 2,8 ha. Das Gelände grenzt im Süden an die Landesstraße L 145 und im Westen an den Fellerbach.

 

Allgemeine Beschreibung der Kläranlagenfunktion

 

Zur Reinigung der in der Kanalisation der Abwassergruppe Schweich/Riol erfassten Schmutzstoffe arbeitet die Kläranlage nach dem Prinzip der Selbstreinigung der Gewässer.

Die Kläranlage ist als mechanisch-biologische Belebungsanlage mit seperater anaerober Stabilisierung des anfallenden Schlammes ausgebaut.

Die mechanische Reinigung wird durch die Rechenanlage, den Sandfang und die Vorklärung erreicht. So genannte "Grob-, Sink- und Schwimmstoffe" werden aus dem Abwasser entnommen.

Die anschließende biologische Reinigung erfolgt in den Belebungsbecken mit intermittierender Belüftung, wo die Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen aus dem Abwasser entfernt werden. in vorgeschalteten Bio-P-Becken werden auf biologischem Wege Phosphate aus dem Abwasser abgebaut.

In den beiden nachgeschalteten Nachklärbecken wird das Belebtschlamm-Abwasser-Gemisch voneinander getrennt, bevor das gereinigte Abwasser in die Mosel eingeleitet wird.

Der anfallende Schlamm aus den Vorklärbecken (Primärschlamm) und der anfallende Schlamm aus der biologischen Reinigung (Überschussschlamm), der maschinell vorentwässert wird, werden in einem Voreindicker statisch entwässert und anschließend im Faulbehälter anaerob stabilisiert.

Der ausgefaulte Schlamm wird in die Schlammspeicherbecken geleitet; dort statisch weiter entwässert und bis zur landwirtschaftlichen Verwertung zwischengelagert.

Sollte eine landwirtschaftliche Verwertung nicht möglich sein, kann der ausgefaulte Schlamm mit Hilfe einer Kammerfilterpresse entwässert und anschließend entsorgt werden.

Das beim Ausfaulprozess entstehende Faulgas wird in Blockheizkraftwerken verstromt. Die dabei anfallende Wärme wird im Wesentlichen dazu genutzt, den Ausfaulungsprozess des Schlammes im Faulbehälter zu unterstützen.

 

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Verbandsgemeindewerke Schweich | info@wasser-schweich.de